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Risikomanagement

Risikomanagement

Risikomanagement

Das Thema Risikomanagement entscheidet über Gewinn oder Verlust. Denn neben einer guten Rendite-Entwicklung, einer fairen Kostenstruktur oder einem einfachen Anmeldeprozess steht das Thema Sicherheit ganz oben auf der Liste der „must haves“. Doch was ist Risikomanagement eigentlich und wo begegnet es uns bei der Geldanlage? Dieser Beitrag geht der Sache nach.

Ein guter Börsenhändler ist ein guter Risk-Manager

Diese alte Weisheit ist zu unterstreichen, denn ein gutes Risikomanagement zeigt sich in allen Aspekten moderner Geldanlagekonzepte. Das beginnt bei der Wahl der Anlageklassen und hier vor allem bei der Auswahl des passenden Portfolios, aus dem die Anlageentscheidungen getroffen werden. Bei Aktienanlagen ist das Risiko bei den Blue Chips zum Beispiel geringer als wenn man marktenge Nebenwerte kauft, die ein höheres Risiko in sich bergen.

Auswahl der Wertpapiere

Auch der Kaufzeitpunkt ist entscheidend. Wann man eine Position eröffnet hat also ebenso Einfluss auf das Risiko. In besonders volatilen Zeiten, also meist dann, wenn die Märkte sehr nervös sind, ist das Risiko bei Aktien deutlich höher. Was aber wiederum mit höheren Rendite-Chancen einhergeht und erneut den Zusammenhang von Risiko und Rendite verdeutlicht.



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Wann ein Börsengeschäft beendet wird ist ebenso in Sachen Risikomanagement entscheidend. Verwendet man Stopps, beendet man ein Engagement nach einer bestimmten Anzahl von Tagen/Wochen etc. oder hängt es von der weiteren Entwicklung ab, während man positioniert ist. All diese Fragen entscheiden darüber, wie sich ein Investment entwickelt und beeinflussen damit das Risikomanagement.

Risikomanagement oder wie viele Wertpapiere werden gekauft

Ein nicht unwesentlicher Aspekt eines erfolgreichen Risikomanagements ist die Frage nach den Positionsgrößen. Wie verteilt man das zur Verfügung stehende Kapital? Wie viele Positionen hält man? Kauft man immer gleich viele Aktien oder hängt es von den Schwankungen der jeweiligen Aktie ab? Gutes Risikomanagement ist vielseitig und komplex, wie wir hier zu verdeutlichen versuchen.

Leerverkäufe

Letztlich kann man auch verschiedenen Handelsrichtungen andenken. Auch bei Aktien muss man nicht zwangsläufig auf steigende Notierungen setzten. Leerverkäufe als Hedging Instrument können Teil einer guten Strategie sein.

Fazit

Gutes Risikomanagement ist entscheidend für den Börsenerfolg. Dabei geht es aber keineswegs die reine Verlustbegrenzung sondern zieht sich durch alle Komponenten einer erfolgreichen Geldanlagestrategie. Weiterhin bedeutet es nicht, minütlich vor den Börsenkursen zu sitzen und auf jede noch so kleine Entwicklung zu reagieren. Denn gutes Risikomanagement bedeutet auch in manchen Zeiten, die Dinge geschehen zu lassen und auf die Statistik zu vertrauen. Denn ein guter Risk Manager kennt die Zukunft genau so wenig wie der Anleger.

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