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Orderarten – Die Stopp Order

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Orderarten – Die Stopp Order. Nachdem wir bereits über Markt Orders und Limit Orders gesprochen haben, gilt unsere Aufmerksamkeit der letzten Haupt – Orderart: der Stopp Order.

Mit einer Stopp Order kauft man teuer

Zunächst widerspricht eine Stopp Order dem Grundgedanken, das man möglichst billig Aktien oder andere Wertpapiere kaufen soll. Denn im Prinzip geschieht genau das Gegenteil – man kauft teuer. Nämlich dann, wenn der Kurs ein gewisses Level überschreitet. Aber auch das kann sinnstiftend sein, wenn man zum Beispiel erst dann mit dabei sein will, wenn der hartnäckige Widerstand einer Aktie im Bereich von 100 USD nachhaltig überwunden wurde, um nur eine von vielen Möglichkeiten aufzuzählen.

Das Problem bei Stopp Orders liegt jedoch darin, dass sie meist an markanten Punkten gesetzt werden. Über runden Kursen, an charttechnischen Widerständen oder bei „Mehrtages Hochstständen“. Damit werden Sie nicht der einzige sein, der diese Marke unter Beobachtung hat, mit der logischen Folge, dass der Kurs an diesen Stellen gerne „schnell“ wird. Was wiederum zu einer unsauberen Ausführung (Slippage) der Order führen kann.

Eine Stopp Order kann Slippage erzeugen

Handelt man eher selten, ist die Slippage zwar ärgerlich aber letztlich nicht entscheidend. Setzt man statistische Handelsmodelle ein, die viele Börsengeschäfte machen müssen, um die gewünschten Effekte auf stabile Art zu nutzen, sieht die Sache hingegen anders aus. Dann können Abweichungen von wenigen Cent, die gehäuft auftreten, die Renditen deutlich schmälern. Denn eine Stopp Order ist im Gegensatz zu einer Limit Order ohne jegliche Beschränkung versehen und wird zu einer Market Order, wenn ein gewisses Kursniveau erreicht wird. Es gibt zwar auch Stopp Limit Orders, aber die sind eher die Ausnahme als die Regel und daher führen wir dieses Thema nicht weiter aus.

Mit einer Stopp Order handelt man das Momentum

Setzt man auf eine Stopp Order, handelt man das Momentum bzw. den Ausbruch (Break Out). Damit positioniert man sich im Richtung der gerade vorherrschenden Tendenz und schreibt die Bewegung eines Wertpapiers fort. Dabei gilt es zu beachten, dass verschiedenen Märkte anders funktionieren. Ein Pro-Zyklischer Einstieg, wie er mit einer Stopp Order durchgeführt wird, kann daher – neben allen ausführungstechnischen Hürden, die gemeistert werden müssen – vom Grundsatz her die falsche Strategie für den gewünschten Zielmarkt sein. Daher muss zuerst geprüft werden, ob der anvisierte Markt generell auf pro- oder antizyklische Ansätze besser anspricht. Aufmerksame Leser dieses Blogs haben nun vielleicht schon eine Vorstellung, wie sich das am besten überprüfen lässt. Richtig – dazu verwendet man historische Kurse und überprüft, ob dieses Vorgehen Sinn macht. So wie das moomoc für Sie tut.

Über den Autor:

Thomas Vittner ist Co-Founder und Geschäftsführer von moomoc.

Seit 2001 ist er Aktienhändler, Speaker und Börsen Bestseller Autor

Zu erreichen ist er über thomas.vittner [at] moomoc.com

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