Orderarten – Die Market Order

Make Order

Die Market Order ist eine der wichtigsten Orderarten. Dabei bestimmt die Diskussion an der Börse vielmehr die die Frage, welche Aktien das größte Potential besitzen und wann man kaufen soll. Doch kaum jemand macht sich Gedanken, auf welche Art und Weise, also wie man Aktien überhaupt kaufen kann, doch da es hier wichtige Unterschiede gibt, wenden wir uns diesem Thema zu.

Mit einer Market Order Aktien jedenfalls „bekommen“

Die erste und gleichzeitig einfachste Orderart, was das „wie kaufen“ betrifft, ist die sogenannte „Market Order“. Damit kauft man eine Aktie „um jeden Preis“ und gibt der Order keinerlei Beschränkungen mit. Market Orders sind praktisch, denn mit ihnen ist gewährleistet, das man die Aktie auf jeden Fall bekommt. Aufpassen muss man allerdings bei marktengen Nebenwerten mit wenig Handelsvolumen. Hier könnte eine Market Order gefährlich werden, in dem die Slippage (unsaubere Kursausführung) zu groß wird und man unnötig zu viel bezahlt. Daher eignet sich diese Ordertype vor allem für Blue Chips.

Market Orders gibt es auf mehrere Arten

Market Orders kann man im laufenden Handel absetzen oder Vor- bzw. Nachbörslich. Haben die Märkte geöffnet, kann man in der Ordermaske des Brokers die Aktien direkt und damit „Market“ erwerben, in dem man auf den „Kaufen“ oder „Buy“ Button klickt. Entscheidet man sich hingegen in der Früh, später am Nachmittag in den USA Aktien zu kaufen, kann man das mit Eingabe einer Market Order ebenso gleich am Morgen tun, ohne auf geöffnete Märkte warten zu müssen. Je nach Broker kann man nämlich der Order einen Zeitstempel mitgeben. Das Orderticket lautet also: kaufe heute um 15.30.01 Uhr 100 Stück Aktien von Microsoft „market“.

Market Orders & Auktionen

Eine spezielle Form der Market Order ist der Kauf zu den Eröffnungs- und Schlussauktionen. Diese Order bekommen dann den Zusatz „MOO“ bzw. „OPG“, was so viel wie „Market on Open“ oder „Opening“ bedeutet, wenn man sich zuerst der Börseneröffnung zuwendet. Versieht man eine Market Order mit diesem Zusatz, wird sie zur >Opening Auction< an der NYSE oder NASDAQ ausgeführt. Zum Ende des Handelstages findet die >Closing Auction< statt. Hier wäre der Orderzusatz „MOC“, was soviel wie „Market on Close“ bedeutet. Man kann übrigens zum >Open< wie auch zum >Close< Aktien kaufen oder verkaufen.

Fazit: Market Orders, egal ob „market on open/close“ oder im Fließhandel sind ein einfaches und gutes Instrument, wenn man damit Blue Chips handeln will. Bei Nebenwerten sollte man hingegen Limit Orders bevorzugen. Darüber sprechen wir in einem Folgebeitrag.

Share on facebook
Facebook
Share on google
Google+
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest
Share on xing
XING
Share on email
Email
Share on print
Print

Kategorien

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on email
Share on xing
Share on whatsapp