Börse auf die moomoc Art (Basics 4)

Sicherheit an der Borse

In den ersten Teilen der Serie über Börse und Börsenhandel sprachen wir über echte Fakten, mit denen wir an den Märkten arbeiten. Wir erklärten einige Zusammenhänge zum statistischen Handel und zeigten die Vorteile dieser Vorgehensweise auf. Nun gehen wir einen Schritt weiter und erklären genau, was es mit statistischen Effekten, auf denen unser Handel aufbaut, auf sich hat.

Teil 1 der Serie
Teil 2 der Serie
Teil 3 der Serie

Wie funktioniert der Aktienhandel an der Börse wirklich?

Gerade erleben wir einen sehr langen Bullenmarkt. Freilich kann man in solchen Märkten auch bei ETFs auf den Gesamtmarkt oder bei Fonds auf Indizes wenig falsch machen. Die Spreu wird sich erst vom Weizen trennen, wenn die Zeiten an der Börse wieder rauer werden. Diese Zeit wird kommen, nur wann weiß eben niemand und dann wird sich die Stärke des statistischen Aktiensystemhandels zeigen, um wieder an das eigentliche Thema anzuknüpfen. Statistische Effekte sind von kurzer Dauer – soweit so gut. Genau deswegen weisen unsere Systeme eine kurze Haltedauer auf, um diese Effekte optimal zu nutzen.

Denkt man etwas darüber nach, kann ein solcher Effekt auch nur von kurzer Dauer sein, denn jeder Effekt nutzt eine Übertreibung in den Kursverläufen aus. Für Profis: dabei ist es egal, ob man Break Outs oder Reversionssysteme handelt. Das Grundprinzip beim einzelnen Börsengeschäft ist vielfach gleich: eine Übertreibung ist geschehen. Ein Verhalten bei einer Einzelaktie ist aufgetreten, das nicht alltäglich ist. Diese Übertreibung löst ein Signal aus, das geschickte Händler ausnutzen und sich rasch positionieren. Doch die Märkte sind fast effizient. Wichtiger Hinweis: „fast“. Und damit baut sich die Übertreibung rasch wieder ab und der Effekt verpufft. Und dann gilt es, sofort neue Chancen (Effekte) zu suchen. Täglich oder sogar noch häufiger, wenn man an den Ultra-kurzfristigen Handel denkt. Wie auch schon öfters erwähnt wollen wir schließlich keine toten Pferde reiten.

Andere erklären die Börse, wir handeln sie

Aber auch wenn dieses statistische Vorgehen funktioniert, es hat einen Nachteil. Wir können wenig Geschichten „drumrum“ erzählen. Andere erklären die Börse, wir handeln sie lieber. Das Storytelling überlassen wir gerne den anderen. Tagesaktuelle Geschichten, wie der Dax oder Dow Jones heute den Handelstag beginnen und beenden, warum gerade Siemens heute steigt, warum der Goldpreis auf mittlere Sicht nach oben laufen wird und vieles mehr sind moderne Finanzmärchen. Das sind Geschichten, die sich die Presse und Börsenautoren ausdenken, um den Leser zu unterhalten. Praktischen Nutzen haben diese Infos keinen – zumindest nicht, um damit Geld zu verdienen.

Natürlich haben auch wir bei moomoc eine Meinung, wohin die Reise an den Märkten mittel bis langfristig gehen wird. Aber wir reden nur selten öffentlich drüber, weil wir diese Meinung nicht in unseren Aktienhandel einfließen lassen. Trotzdem werden wir künftig hin und wieder ein paar Marktszenarien besprechen, damit sie sich hier im Blog über die Märkte und das Geschehen informieren können. Auch wenn wir keine Meinung handeln sondern Fakten, sind unsere Ansichten mit Sicherheit interessant für den einen oder andern Leser und ein wenig Gespür haben wir in all den Jahren schon entwickelt, wenngleich wir lieber ohne Emotionen agieren, denn eines muss man ehrlich zugeben: auf lange Sicht würde vermutlich keiner der moomoc Mitarbeiter mit seinen Meinungen die moomoc Systeme schlagen.

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