Altersvorsorge & Persönlichkeitsentwicklung Teil 2.

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Persönlichkeitsentwicklung und Altersvorsorge hängen zusammen, auch wenn die beiden Themen auf den ersten Blick wenig gemein haben. Teil 1 ist hier nachzulesen.

Wir müssen für später vorsorgen. Unser staatliches Rentensystem wird nicht viel mehr als eine Grundversorgung für uns bereitstellen. Grundversorgung heißt, dass wir eine Minimumrente bekommen werden, weit entfernt von der Erhaltung unseres Lebensstandards. Ob diese Grundversorgung auch wirklich gewährleistet sein wird, wird die Zukunft zeigen. Realität ist, dass in …. jeder noch … Beitragszahler verlieren wird, der dann für seine Rente aufkommt.

Wir müssen sparen, wenn wir unseren Lebensunterhalt halbwegs erhalten wollen. Haken dabei ist nur, dass die notwendigen Sparraten so hoch sind, dass wir es uns nicht leisten können. So müsste ein heute 40jähriger (bei 4% Nettozinsen und einer Inflation) sparen, um inflationsbereinigt 500 € von Alter 65 bis 90 mehr zur Verfügung zu haben. Bei wenigen wird es finanziell machbar sein, soviel zu sparen, dass er keine Abstriche im Alter machen muss. Im Gegenteil der Großteil der Bevölkerung muss sich auf harte Einschnitte die bis hin zur Altersarmut reichen gefasst machen. Alle Umfragen bestätigen, dass wir Angst vor Altersarmut haben, dass wir die Altersvorsorge als wichtig erachten und grundsätzlich auch bereit dazu sind, für später vorzusorgen bzw. das bereits machen. Kaum jemand weiß aber in welchem Ausmaß dies notwendig wäre. Wie dringend die Vorsorge wirklich ist unterschätzt fast jeder. Der Zinseszinseffekt ist unbarmherzig.

Wenn wir es also nicht schaffen unsere Altersvorsorgelücke zu schließen, was sollen wir dann unternehmen? Wir müssen uns darauf einstellen bis ins hohe Alter zu arbeiten. Der Zeitpunkt zu dem wir in Rente gehen werden, wird wahrscheinlich für viele von uns zu unserem 70. Geburtstag stattfinden. Doch schaffen wir es auch bis zum 70. Lebensjahr zu arbeiten? Wir schaffen es nur dann wenn wir einen Beruf ausüben, der uns Spass macht.

Hier spielt unsere persönlichen Vorsorge eine entscheidende Rolle, die ebenfalls nicht nur wichtig sondern auch dringend ist: unsere Persönlichkeitsentwicklung und daraus resultierend unsere work-life-balance

<Persönlichkeitsentwicklung steckt noch in den Kinderschuhen

Dass hier etliches nicht in Balance ist zeigen massiv steigenden Zahlen an Burnoutfällen, die hohen Scheidungsraten, die in Ballungszentren mittlere Weile schon jenseits der 60 % liegen und steigende Ängste in Bezug auf die Zukunft. Leider ist das Thema Persönlichkeitsentwicklung in unserer Gesellschaft nicht so verankert wie es eigentlich sein sollte. Persönlichkeitsentwicklung findet meistens ausschließlich nur auf Unternehmensebene statt. Workshops für die Abteilung, Persönlichkeitsprofile für die Personalauswahl, Teambuildung für Teamzusammenführungen, hin und wieder Coaching für Führungskräfte. Sehr selten leisten wir uns im Privatbereich Maßnahmen zu Persönlichkeitsentwicklung. Nur in Krisensituationen wird hier Geld locker gemacht.

Buchtipp: Altersvorsorge 4.0

Von Andreas Fritsch und Berndt Philipp

Altersvorsorge und Life Balance sind zwei Themen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Bei genauerer Betrachtung sind die Zusammenhänge aber überdeutlich und wenn wir noch genauer hinsehen, stellen wir die existentielle Bedeutung fest, die eine ausgewogenen Lebensbalance auf die persönliche Altersvorsorge hat.

In ihrem Buch Altersvorsorge 4.0 beschreiben Andreas Fritsch und Berndt Philipp diesen Zusammenhang aus Sicht des Beraters einerseits und des Coaches und Mentaltrainers auf der anderen Seite.

Berndt Philipp zeigt dabei auf eindrückliche Weise die Auswirkungen der aktuellen demographischen Situation, beschreibt finanzielle Zusammenhänge und notwendige Spargrößen und gibt über seine „Dringend/Wichtig-Matrix“ völlig neue Einblicke in die Prioritäten des Sparens.

Andreas Fritsch zeigt auf, die wichtig ein ausgewogenes Leben im Sinne von fünf großen Lebensbereichen („Familie/Beziehungen“, „Gesundheit/Körper“, „Beruf/Karriere“, „Finanzen/Geld“ und „Nur für mich“) ist. Er zeigt dabei, welche großartigen Effekte es hat, sich heute um die Entdeckung und Entwicklung seiner persönlichen Talente und Stärken zu kümmern, seine Berufung im Beruf zu finden und auf persönlichem Wissen und Erfahrung aufzubauen (sein Know How zu „kapitalisieren“).

Die Quintessenz des Buches: wer sich heute um ein ausgewogenes Leben bemüht, wird im Alter mehr persönliche und wirtschaftliche Freiheiten besitzen, sein Leben erfüllt und selbstbestimmt zu gestalten.

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