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Aktien Analyse – wann lohnt sich der Einstieg?

Aktien Analyse

Aktien Analyse – wann lohnt sich der Einstieg?

Wege, erfolgreiche Aktien Analyse zu betreiben, gibt es viele. Dabei existieren zwei grundverschiedene Anlage-Konzepte. Der eine Ansatz funktioniert unter Berücksichtigung von Unternehmens- und Wirtschaftsdaten. Der andere Ansatz konzentriert sich auf die Kursentwicklung der Wertpapiere. In diesem Beitrag werden die wesentlichen Unterschiede herausgearbeitet und die Vor- und Nachteile beleuchtet.

Aktien Analyse anhand von Wirtschaftsdaten

Gleich zu Beginn gilt es einzuräumen, dass beide Wege der Aktien Analyse erfolgsversprechend sind. Legt man sein Geld zum Beispiel mit einem ETF an, der die Kursentwicklung des Dax nahezu 1:1 widerspiegelt, orientiert man sich an den Unternehmensdaten und kann man damit im Durchschnitt mehr als 5% Rendite pro Jahr erwirtschaften. Man kauft also „den Gesamtmarkt“, lehnt sich zurück und lässt den Dingen ihren Lauf. Idealerweise nutzt man noch den Cost Average Effekt – man kauft also immer wieder nach. In guten wie in schlechten (Börsen)Zeiten. Damit kann man die Rendite noch weiter erhöhen. Und die Frage, wann sich der Einstieg lohnt, ist damit obsolet. Alles also eitle Wonne?

Nicht so rasch. In der Theorie ist diese Ansage zunächst korrekt. Doch in der Praxis gibt es ein Problem: die Volatiliät – also die Schwankungen der Märkte. Dazu werfen wir einen Blick auf den deutschen Leitindex Dax. Die Grafik reicht zurück bis in das Jahr 2000. In den letzten beiden Dekaden sehen wir dabei zwei markante Kursrückgänge. Der erste begann im Jahr 2000. Der Markt büßte von seinem damaligen Hoch mehr als 60% ein. Der zweite Rückgang passierte 2008. Auch hier ging es ungefähr 60% nach unten.

Maximaler Wertverlust

Quelle: deutsches Aktien Institut

Aktien Analyse mit Fundamentaldaten - praxistauglich?

Kann ein Anleger solche Schwankungen verdauen? Die Antwort lautet: nein. Mit Sicherheit nicht. Die Erfahrung zeigt, dass kaum ein Anleger mehr als 30% Wertverlust akzeptiert. Meist wird man schon vorher nervös und geht es zu weit nach unten, wird alles verkauft. Und zu allem Übel brauchte der Dax nach beiden angesprochenen Kursrückgängen mehrere Jahre, bis er wieder neue Höchststände erreicht hatte. So lange will niemand zuwarten und damit ist der Traum einer langfristigen Anlage wohl für die meisten Menschen geplatzt.

Aktien Analyse anhand technischer Daten

Entscheidet man sich dafür, seine Anlage und damit die Aktien Analyse anhand der Kursentwicklung auszurichten, sehen die Dinge ein wenig anders aus. Hier betreibt man aktives Risikomanagement. Begrenzt also seine Verluste, sucht aus statistischer Sicht ideale Kaufzeitpunkte und wählt gezielt Wertpapiere, die die besten Renditechancen versprechen. Damit stellt man einen Anlagemix zusammen, der sich vom allgemeinen Marktumfeld entkoppelt und der auch in schlechten Zeiten besser als der Gesamtmarkt abschneidet.


 

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Wunder bewirken kann ein technisch orientiertes Investment natürlich nicht. Brechen die Märkte ein, werden auch diese Anlagen darunter leiden. Aber durch die tendenziell eher kurzen Behaltedauer eines einzelnen Investments und das aktive Suchen nach neuen Anlagechancen – auch in der heftigsten Krise – stehen die Chancen gut, dass sich das Investment besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Das Market Timing, also das Suchen nach dem idealen Kaufzeitpunkt, wird dabei von den Gegnern dieser Methode gerne ins Lächerliche gezogen.

Sicher – im Einzelfall ist man beinahe chancenlos, den richtigen Kaufzeitpunkt für eine Aktie zu erwischen. Gelingt es doch, dann war es höchstwahrscheinlich Glück. Aber aus statistischer Sicht kann man sehr wohl bestimmen, wie hoch die Wahrscheinlichkeiten sind, dass Aktien oder andere Wertpapiere bestimmte Entwicklung vollziehen. Die Märkte sind – wie fälschlicherweise immer wieder behauptet wird – also keinesfalls effizient. Sie sind bloß nur >fast< effizient und diesen kleinen Vorteil kann man nutzen, wenn man Regeln gefunden hat, die aus statistischer Sicht funktionieren. Den Gelddrucker hat man aber dann auch nicht im Keller stehen sondern es geht um einen regelbasierten, duplizierbaren und überprüfbaren Investment Ansatz, der die Chancen erhöht, langfristig erfolgreich zu sein.

Fazit Aktien Analyse

Letztlich geht es bei einer erfolgreichen Geldanlage nur um eines: die Schwankungen zu verringern. Gäbe es diese heftigen Aufs- und Abs nicht, wäre fast die gesamte Finanzindustrie ihre Jobs los. Denn dann bräuchte man nur noch ETFs. Alle Anleger kaufen den Gesamtmarkt und machen pro Jahr 5% oder mehr Gewinn und alle sind glücklich. Doch so einfach ist es nicht, weil die Märkte immer wieder zu starken Übertreibungen neigen. Nach oben so wie im Augenblick aber auch nach unten. Und diese Übertreibungen treiben die meisten Menschen in die Panik.

Deswegen macht es Sinn, über das Chance/Risiko Verhältnis einer Geldanlage nachzudenken. Ist es ein guter Deal, wenn man wie beim Dax pro Jahr mit 5-6% Rendite belohnt wird, wenn man dafür Risiken (also einen Verlust) von mehr als 60% in Kauf nehmen muss? Bei moomoc ist man anderer Meinung und daher wurden Anlagestrategien entwickelt, die ein deutlich besseres Rendite/Risikoverhältnis aufweisen, wie man in der nachfolgenden Matrix erkennt.

Quelle: eigene Daten

Auch wenn es die letzten 10 Jahre an den Märkten fast nur nach oben ging und viele Anleger sich der Risiken einer börsennotierten Geldanlage gar nicht mehr bewusst sind darf nicht vergessen werden, dass die nächste Krise irgendwann kommen wird. Und dann gilt es darauf vorbereitet zu sein. moomoc ist daher nicht angetreten, um die Märkte um jeden Preis zu schlagen. Denn wenn man eine Überrendite erzielen will, muss man auch hohe Risiken eingehen. Vielmehr geht es bei einer guten Geldanlage darum, an den Renditen der Märkte mitzupartizipieren und dabei die Schwankungen zu minimieren. Und genau das ist die Mission von moomoc.

Hinweis: Geldanlagen sind mit Risiko verbunden